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2019

Deutscher Kita-Preis für "Qualität im Dialog" ?            Experten-Team macht sich vor Ort ein Bild

Spannung bis zum 13. Mai

Geht der Deutsche Kita-Preis ans Bündnis „QiD“? Das Experten-Team hat sich vor Ort ein Bild gemacht und wird die Bewertung nun an die Jury weiterleiten. Man darf gespannt die Daumen drücken.

 

„QiD“-Koordinator Ingmar Everding (vorne), FamZ-Leiterin Beate Schürmann und die Kinder freuen sich über den Besuch der Bürgermeister Thomas Priemer (hinten, von links), Harald Krüger und Heinz Kraschewski (rechts) sowie des Kita-Preis-Experten-Teams

 

 

 

„QiD“-Koordinator Ingmar Everding (vorne), FamZ-Leiterin Beate Schürmann und die Kinder freuen sich über den Besuch der Bürgermeister Thomas Priemer (hinten, von links), Harald Krüger und Heinz Kraschewski (rechts) sowie des Kita-Preis-Experten-Teams mit Anna von Köln und Stefan Clotz. Foto: la

 

 

ROLFSHAGEN. „Was ist denn hier heute los? So viele Autos – und sogar der NDR und Antenne sind da. Was hat das zu bedeuten?“, fragt eine Rolfshägerin, als sie im Dorfladen einkauft. Der „hohe Besuch“ war am Montagmorgen im Familienzentrum, wo das Bündnis „Qualität im Dialog“ (QiD) seinen Sitz hat. Von dort aus steuert der Koordinator Ingmar Everding das Bündnis, dem die Kindertagesstätten der Stadt Hessisch Oldendorf, der Stadt Rinteln und der Gemeinde Auetal angehören. Dieses Bündnis hat sich für den Deutschen Kita-Preis beworben und sich von 1600 Bewerbungen unter die besten zehn vorgekämpft (wir berichteten).

 

„Schon das ist für uns ein Gewinn und eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“, freute sich Everding. Er hoffe aber, dass man sich am Ende unter den besten fünf wiederfinde und am 13. Mai in Berlin einen der Preise bekomme. Als eine von insgesamt zehn Initiativen kann „Qualität im Dialog“ nämlich auf 10 000 Euro hoffen, wenn es das Bündnis unter die ersten Fünf schafft, und sogar auf 25 000 Euro, wenn der erste Preis erzielt wird.

 

Eine Vorentscheidung wird das Experten-Team – bestehend aus Anna von Köln und Stefan Clotz – treffen, das am Montag einen ganzen Tag in Rolfshagen verbrachte und das Bündnis unter die Lupe nahm. Die beiden sprachen mit Vertretern der Träger, den drei Bürgermeistern, dem Koordinator, der Leiterin des Familienzentrums (FamZ), Beate Schürmann, der Elternvertreterin der Lenkungsgruppe, Yvonne Zeisig, sowie mit zahlreichen pädagogischen Fachkräften. Auch die Kinder kamen zu Wort, sogar vor eingeschaltetem Mikrofon.

 

In einem Workshop erlebten sie das Bündnis schließlich hautnah und müssen nun ihre Eindrücke in Wort, Schrift und Film an die Jury weiterleiten.

 

„Das Besondere unseres Bündnisses ist, dass die Qualitätsoffensive über drei Landkreise geht und wir die Möglichkeit schaffen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, um so als Wohnorte für junge Familien zu brillieren“, sagte Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer.

 

 „Dabei spielen wir alle auf Augenhöhe – die Bürgermeister, Verwaltungen, Kitas und Eltern. Das ist die Basis für unseren Erfolg“, ergänzte der Auetaler Bürgermeister Heinz Kraschewski.

 

 „Eine soziale Stadt funktioniert nur gemeinsam. Und da wir in Hessisch Oldendorf alle Kitas unter der Regie der Stadt haben und seit zehn Jahren mit Rinteln und Auetal gut kooperieren, lag auch in diesem Bereich nichts näher als eine Zusammenarbeit für eine noch bessere Qualität unserer Kitas“, sagte der Hessisch Oldendorfer Verwaltungschef Harald Krüger.

 

 Everding und Schürmann stellten noch einmal die Vorteile des Bündnisses heraus, in dem die Mitarbeiter der Einrichtungen und die Eltern mitgenommen werden und auch die Kinder zu Wort kommen. „Wir haben nicht gedacht, dass wir so gut sind – und so genau auf dem richtigen Weg. Aber so wurde uns das von Eltern mitgeteilt – und das macht stolz und motiviert“, so Everding. Die Selbsteinschätzung der Erzieher sei meist schlechter als die Resonanz der Eltern. Das hätten die Fragebogen gezeigt, deren Fragen von den Eltern mitgestaltet worden seien und deren Auswertung überaus positiv gewesen sei.

 

 „Jetzt werden wir die Kinder befragen und haben damit auch schon begonnen, denn schließlich sind sie die Hauptpersonen“, sagte Everding. Eine Kinderbefragung würde allerdings von fast keinem gemacht. „Dabei ist das einfach, denn Kinder haben sofort zu allem eine Meinung – und es werden viele Facetten geöffnet“, so der QiD-Koordinator.

 

 Am 13. Mai reisen die Beteiligten des Bündnisses zur Preisverleihung nach Berlin. Selbstverständlich hofft man auf einen der fünf vorderen Plätze oder sogar den Sieg, aber schon die erreichte Platzierung ist ein großer Erfolg. „Und QiD geht weiter, auch nach Berlin“, kündigte Priemer an.

 

Autor: Kerstin Lange

Quelle: http://schaumburger-zeitung.de/ Artikel vom 11.02.2019

 


Bündnispartner aus Hessisch Oldendorf, Auetal und Rinteln reisen zur Preisverleihung nach Berlin

Kita-Bündnis im Finale

 

HESSISCH OLDENDORF/BERLIN. Für das Bündnis „Qualität im Dialog“ aus dem Weserbergland startet das Jahr mit guten Nachrichten: Der Zusammenschluss rund um Kindertageseinrichtungen aus Hessisch Oldendorf, Auetal und Rinteln hat es in die Endrunde des Deutschen Kita-Preises geschafft.

Frühkindliche Förderung ist ein wichtiger Baustein in den Kindertageseinrichtungen – und hier wird in Hessisch Oldendorf vorbildliche Arbeit geleistet. Foto: pixabay/Themenbild

 

 

 

 

 

 

 

Frühkindliche Förderung ist ein wichtiger Baustein in den Kindertageseinrichtungen – und hier wird in Hessisch Oldendorf vorbildliche Arbeit geleistet.
Foto: pixabay/Themenbild

 

Das Team des Bündnisses wird im Mai bei der Preisverleihung in Berlin dabei sein. Als eine von insgesamt zehn Initiativen im Finale kann es dort auf eine von fünf Auszeichnungen in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ hoffen: Das erstplatzierte Team darf 25 000 Euro mit nach Hause nehmen. Vier Zweitplatzierte werden mit immerhin jeweils 10 000 Euro ausgezeichnet.

 

„Ich freue mich über die Anerkennung, die das Bündnis ‚Qualität im Dialog‘ bekommt. Sie ist verdient“, so die Grünen-

 

Abgeordnete Anja Piel aus Fischbeck. „Auetal, Hessisch Oldendorf und Rinteln zeigen, worauf es bei der frühkindlichen Bildung zukünftig ankommen wird: Vernetzung, maßgeschneiderte Qualitätsstandards und gute Ideen, damit die Kinder in unserer Region von Anfang an optimal gefördert werden.“

 

Wichtiger als einzelne Leuchtturm-Kitas sei, dass in allen Einrichtungen das Beste aus den Ressourcen gemacht werde, die vorhanden seien. „Auch deshalb pochen wir im Landtag immer wieder darauf, nicht nur an Gebührenfreiheit und Kita-Ausbau zu denken, sondern die Qualität der frühkindlichen Bildung in den Fokus zu nehmen“, betont Piel.

 

Und so entscheidet sich, ob das Team des Bündnisses „Qualität im Dialog“ eine Trophäe mit nach Hause nehmen darf: In den kommenden Wochen besucht ein Experten-Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik die Initiative aus dem Weserbergland, um sich einen Eindruck von der Arbeit vor Ort zu verschaffen. Im Rahmen dieses Besuchs werden zum Beispiel Gespräche mit den Bündnismitgliedern geführt, zudem wird ein gemeinsamer Workshop veranstaltet. Welche der Finalisten-Bündnisse eine Auszeichnung erhalten, bestimmt eine unabhängige 18-köpfige Jury.

 

Die Juroren achten darauf, wie die Bündnisse Kinder in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen und wie Eltern an ihrer Arbeit mitwirken können. Zudem schauen sie darauf, wie die Bündnis-Teams aus ihren Erfahrungen lernen und wie sie auch die Nachbarschaft oder die umliegende Region in ihre Arbeit einbeziehen.

 

Außer den Bündnissen werden bei der Preisverleihung am 13. Mai in Berlin auch Kindertagesstätten ausgezeichnet: In der Kategorie „Kita des Jahres“ stehen noch einmal 65 000 Euro Preisgeld zur Verfügung, sodass der Preis insgesamt mit 130 000 Euro dotiert ist.

 

Außerdem wird in diesem Jahr zum ersten Mal der Eltern-Sonderpreis vergeben.

 

Mehr als 1600 Kitas und Initiativen hatten sich im vergangenen Sommer um den Deutschen Kita-Preis 2019 beworben. Die neue Auszeichnung ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, in Partnerschaft mit der Heinz-und-Heide-Dürr-Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Magazin Eltern, dem Didacta-Verband und der Deutschen Weihnachtslotterie.

 

Homepage: Eine Liste mit allen Preisträgern und weiteren Informationen finden Interessierte im Internet auf deutscher-kitapreis.de.

 

Autor: Jakob Gokl

Quelle: http://schaumburger-zeitung.de/ Artikel vom 18.01.2019


Auetaler und Rintelner Kita-Bündnis im Finale

 

BERLIN/RINTELN/AUETAL. Für das Bündnis „Qualität im Dialog“ startet das Jahr mit guten Nachrichten: Der Zusammenschluss rund um Kindertageseinrichtungen aus Auetal, Rinteln und Hessisch Oldendorf hat es in die Endrunde des Deutschen Kita-Preises geschafft. Die Initiative kann auf eine von fünf Auszeichnungen hoffen.

Das Kita-Bündnis „Qualität im Dialog“ ist im Finale des Deutschen Kita-Preises. Foto: Archiv

BERLIN/RINTELN/AUETAL. Für das Bündnis „Qualität im Dialog“ aus dem Weserbergland startet das Jahr mit guten Nachrichten: Der Zusammenschluss rund um Kindertageseinrichtungen aus Auetal, Rinteln und Hessisch Oldendorf hat es in die Endrunde des Deutschen Kita-Preises geschafft. Das Team des Bündnisses wird im Mai bei der Preisverleihung in Berlin dabei sein. Als eine von insgesamt zehn Initiativen im Finale kann sie dort auf eine von fünf Auszeichnungen in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ hoffen: Das erstplatzierte Team darf 25 000 Euro mit nach Hause nehmen. Vier Zweitplatzierte werden mit jeweils 10 000 Euro ausgezeichnet.

Und so entscheidet sich, ob das Team des Bündnisses „Qualität im Dialog“ eine Trophäe mit nach Hause nehmen darf: In den kommenden Wochen besucht ein Experten-Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik die Initiative aus dem Weserbergland, um sich einen Eindruck von der Arbeit vor Ort zu verschaffen. Im Rahmen dieses Besuchs werden zum Beispiel Gespräche mit den Bündnismitgliedern geführt und ein gemeinsamer Workshop veranstaltet. Welche der Finalisten-Bündnisse eine Auszeichnung erhalten, bestimmt eine unabhängige 18-köpfige Jury.

Die Juroren achten darauf, wie die Bündnisse Kinder in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen und wie Eltern an ihrer Arbeit mitwirken können. Zudem schauen sie darauf, wie die Bündnis-Teams aus ihren Erfahrungen lernen und wie sie die Nachbarschaft oder die umliegende Region in ihre Arbeit einbeziehen. Der Deutsche Kita-Preis nimmt die Rahmenbedingungen vor Ort mit in den Blick. Er fokussiert nicht ausschließlich auf gute Ergebnisse, sondern würdigt auch gute Prozesse – denn Qualität in der frühen Bildung hat viele Gesichter.

Außer den Bündnissen werden auf der Preisverleihung am 13. Mai in Berlin auch Kindertagesstätten ausgezeichnet: In der Kategorie „Kita des Jahres“ stehen noch einmal 65 000 Euro Preisgeld zur Verfügung, sodass der Preis insgesamt mit 130 000 Euro dotiert ist. Außerdem wird in diesem Jahr zum ersten Mal der ELTERN-Sonderpreis vergeben.

Mehr als 1600 Kitas und Initiativen hatten sich im vergangenen Sommer um den Deutschen Kita-Preis 2019 beworben. Die neue Auszeichnung ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, in Partnerschaft mit der Heinz-und-Heide-Dürr-Stiftung, der Karg-Stiftung, ELTERN, dem Didacta-Verband und der Deutschen Weihnachtslotterie.

Eine Liste mit allen Preisträgern und weiteren Informationen finden Interessierte im Internet auf deutscher-kita-preis.de.

Autor Jakob Gokl

Quelle: http://schaumburger-zeitung.de/ Artikel vom 17.01.2019

2018

Erst Fleiß, jetzt Preis: Dialog"                                             Bündnis "Qualität im Dialog" belohnt Elternbeteiligung

 Jeder kennt es: Ein Anruf oder eine Nachfrage beim Telefonanbieter und schon wird man nach seiner Meinung gefragt. „Wie bewerten sie das Erlebnis an der Kundenhotline?“, möchten die Firmen im Anschluss ans Gespräch oft gern wissen. Und erinnern auch gern mehrfach per E-Mail daran, dass man doch bitte den Kontakt mit der Person am anderen Ende der Leitung bewerten möge. Viele klicken genervt weg und lassen solche E-Mails links liegen.

 

Über hohe Teilnahmequote erfreut
Dass Umfragen müssen nicht immer langweilig und unbeliebt sein müssen, zeigt das Fazit der Elternbefragung von rund 1.300 Familien in den kommunalen Kindertageseinrichtungen der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal. Ingmar Everding vom Koordinationsbüro „QiD“ (Qualität im Dialog) freut sich über einen guten Rücklauf von etwa 700 Fragebögen: „Das entspricht einer Beteiligung von rund 54 Prozent! Bei der letzten Befragung im Jahr 2016 waren es gerade einmal 36 Prozent der Fragebögen, die ihren Weg ausgefüllt zurück gefunden haben.“

Die Eltern der 28 Einrichtungen, die zum Bündnis „QiD“ gehören, wurden im Sommer diesen Jahres nach ihrer Meinung gefragt. Ziel des Bündnisses ist es, die Qualität der pädagogischen Arbeit in den Einrichtungen unter Beteiligung von Kindern, Eltern, Familien, des Personals und der Träger weiter zu entwickeln. Everding weiß genau: Fragenbögen, die zu kompliziert sind oder eine lange Bearbeitungsdauer benötigen, werden nur ungern ausgefüllt. Oder gar nicht. Also erarbeitete man die Fragestellungen gemeinsam mit Elternvertretern, Pädagogen und Vertretern der Träger an mehreren Diskussionsabenden und Treffen im Vorfeld.

https://www.rinteln-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/12/01-rintelnaktuell-kindergarten-umfrage-buchgutscheine-hemeringen-krankenhagen-hohenrode-qid-qualitaet-im-dialog-768x471.jpg

 

Foto, von links: Ingmar Everding (Koordinator Gemeinde Auetal), Hana Hupe (Elternvertreterin am Kindergarten Krankenhagen), Michael Gottschick (Leitung Kindergarten Krankenhagen), Annette Kampmeier (Leitung Kita „Kunterbunt“ Hohenrode), Esther Navarette-Fabisch (Elternvertreterin Kita Hohenrode), Viktor Martin (Elternvertreter Kiga Hemeringen), Birgit Weber (Kita-Leitung Hemeringen), Stephanie Hage (Elternvertretung Krippe Hemeringen)

 

Die Fragen bezogen sich unter anderem darauf, wie die Eltern die Haltung der Erzieher einschätzen, wie sie das Miteinander und die Zusammenarbeit zwischen Familie und Einrichtung bewerten, welche Themen für Familien in Sachen Bildung und Erziehung wichtig sind und welche Dinge bei Kindern NICHT so gut ankommen. Positiv wurden beispielhaft für einer der Einrichtungen unter anderem die Bewegungsmöglichkeiten, Maltische, das Toben und die Beständigkeit der Bezugspersonen genannt. Unter den genannten, verbesserungswürdigen Punkten waren für Kinder die Lautstärke und die lange Aufenthaltszeit in den Kindergärten (die sich aufgrund der elterlichen Arbeitszeiten oft nicht ändern lässt).

 

Fazit aus rund 700 Fragebögen: Die Einrichtungen können sehr zufrieden sein
Das Koordinationsbüro hat die Auswertung inzwischen vorgenommen und die Ergebnisse in den Kitas, sowie vielen Familien zurückgemeldet. Fazit: Die Einrichtungen können sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen sein. Die pädagogische Arbeit und der persönliche Einsatz der Mitarbeiter wurden überall sehr gewürdigt. Richtig schlechte Resultate gab es nicht. Einige der Antworten haben in den Einrichtungen Impulse gegeben, Arbeitsabläufe und Räume unter die Lupe zu nehmen oder mit Kindern, Eltern und Kollegen zu sprechen. Laut Everding war die Befragung ein Erfolg. Die Kindergärten hätten aufgrund der breiten Rückmeldung jetzt das Wissen, wie sie aus Elternperspektive gesehen würden und hätten Anregungen für die Weiterentwicklung bekommen.

 

Die Kindergärten in Krankenhagen, Hohenrode und Hemeringen haben die „fleißigsten“ Eltern. Ihre Einrichtungen haben den höchsten Rücklauf an Fragebögen in der Familienbefragung erzielt. Als Dankeschön überreichte Everding ihren Vertretern jetzt Buchgutscheine im Wert von jeweils 70 Euro. Auf diese Weise kommt das Engagement wieder denen zu Gute, um die es geht: Von den Gutscheinen sollen neue Bücher für die Kinder gekauft werden.

 

Veröffentlicht von Redaktion „Rinteln Aktuell“ 11. Dezember 2018

 


Kita Bündnis "Qualität im Dialog"                                             ist Kandidat für Deutschen Kita-Preis

 

„Nachdem im vergangenen Jahr der 2. Platz des Deutschen Kita-Preises an das Bildungshaus in Rehburg-Loccum im Landkreis Nienburg ging, ist in diesem Jahr das Bündnis „Qualität im Dialog“ im Landkreis Schaumburg aus dem Auetal in der zweiten Runde der Auswahl angelangt und kann sich Hoffnungen auf den gut dotierten Preis machen“, erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU).

 

Das Bündnis „Qualität im Dialog“ ist ein Zusammenschluss der kommunal getragenen Kindertageseinrichtungen in den Kommunen Auetal, Rinteln und Hess. Oldendorf um einen einheitlichen Bewertungsrahmen der eigenen Arbeit zu schaffen und so die Qualität des Angebotes zu verbessern. Koordinator des Bündnisses ist Ingmar Everding vom Familienzentrum Rolfshagen.

 

Rund 1.600 Einrichtungen und Initiativen haben sich in diesem Jahr um den Deutschen Kita-Preis beworben. Davon sind jetzt 25 Kitas und 15 lokale Bündnisse für frühe Bildung jetzt einen entscheidenden Schritt weiter und können darauf hoffen, im Mai 2019 eine der begehrten Trophäen mit nach Hause zu nehmen. Dann wird die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung initiierte Auszeichnung für besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung in Berlin verliehen. Eine Kita und ein lokales Bündnis dürfen sich dann über jeweils 25.000 Euro freuen. Vier weitere Kindertagesstätten und vier weitere Bündnisse für frühe Bildung werden mit jeweils 10.000 Euro geehrt. Zudem wird erstmals der ELTERN-Sonderpreis für Kitas vergeben.

 

https://www.rinteln-aktuell.de/wp-content/uploads/2018/10/01-rintelnaktuell-qualitaet-im-dialog-kita-768x472.jpgDie Deutsche Kinder- und Jugendstiftung hat in den vergangenen Wochen gemeinsam mit weiteren Fachleuten alle eingegangenen Bewerbungen gesichtet und die insgesamt 40 Nominierten aus dem gesamten Bundesgebiet für die zweite Runde ausgewählt: Mit sechs Nominierungen schickt Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr die meisten Anwärter ins Rennen, gefolgt von fünf Nominierten in Niedersachsen.

 

Die nominierten Kitas dürfen jetzt weitere Unterlagen einreichen, in denen sie ihre Stärken umfassend darstellen können, die ausgewählten Bündnisse werden sich in Telefoninterviews präsentieren. Entscheidend für den weiteren Auswahlprozess ist zum Beispiel, wie die Kitas und Bündnisse Kinder in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen oder wie Eltern an ihrer Arbeit mitwirken können. Zudem spielt es eine Rolle, wie die Kita- und Bündnis-Teams aus ihren Erfahrungen lernen und wie sie die Nachbarschaft oder die umliegende Region in ihre Arbeit einbeziehen.

 

Welche Nominierten weiterkommen, entscheidet sich Mitte Januar. Dann werden zehn Kitas und zehn Bündnisse verkündet, die ins Finale des Deutschen Kita-Preises einziehen und in den darauffolgenden Wochen von Fachleuten besucht und begutachtet werden. Wer im Frühjahr ein Preisgeld erhält, entscheidet anschließend eine unabhängige Experten-Jury. Der ELTERN-Sonderpreis für Kitas wird über ein deutschlandweites Online-Voting im April vergeben.

„Ich drücke dem Bündnis aus dem Auetal die Daumen. Damit wird zum einen die Qualität der frühkindlichen Arbeit ausgezeichnet und diese Arbeit erfährt eine besondere Wertschätzung, zum anderen trifft das Preisgeld sicher auf zahlreiche gute Ideen, wie es für die weitere Verbesserung des Angebotes genutzt werden kann“, so Beermann abschließend. Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de. (pr)

 

Veröffentlicht von Redaktion „Rinteln- Aktuell“ 29 Okt 2018

 


Eine Rose als Dankeschön

 

   Tag der Kinderbetreuung

RINTELN. Einfach mal „Danke“ sagen – so einfach kann Mitarbeitermotivation sein. Zum „Tag der Kinderbetreuung“ besuchten Dr. Joachim Steinbeck und Sylvia Ferrara von der Stadtverwaltung die städtischen Kindertagesstätten, hier die „Wichtelburg“.

  

 

 

 Mit von der Partie war Ingmar Everding vom Netzwerk „Qualität im Dialog“ (QiD). Im Gepäck hatten sie Rosen, die sie den überraschten Erzieherinnen und Erziehern mit einem „Dankeschön“ für deren Arbeit überreichten. Besonders viele Blumen verteilte Everding, auf dessen Initiative die Aktion zurückging. Er war auch im Auetal und in Hessisch Oldendorf unterwegs, die sich wie Rinteln der Lenkungsgruppe angeschlossen haben. „In vielen Gesprächen habe ich erfahren, wie wichtig das Thema Wertschätzung ist“, erklärte der QiD-Koordinator. Der Aufwand habe sich gelohnt, von der Resonanz sei er positiv überrascht. kk

Autor: Karsten Klaus

Quelle: http://www.schaumburger-zeitung.de/, Artikel vom 15.05.2018


Blumige Überraschung für alle Kita-Kräfte

 

Die Gemeinde Auetal hat alle Mitarbeiter in der Kinderbetreuung mit einer Dankeschön-Rose überrascht und damit die herausragende Arbeit der Frauen und Männer für den Nachwuchs anerkannt.

 

AUETAL. Da staunten die Leiterin der Kindertagesstätte Rehren, Tanja Büthe, und ihre Kolleginnen nicht schlecht, als Olaf Humke von der Gemeindeverwaltung gestern mit einem ganzen Eimer schönster Rosen in der Tür stand. „Heute ist der Tag der Kinderbetreuung und wir wollten einfach einmal Danke sagen“, erklärte Humke und überreichte jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter eine der Rosen. „Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag für die außerfamiliäre Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in unserer Kommune“, war auf einem Dankesschreiben zu lesen. Als Spielgefährten, Entwicklungsbegleiter, Tröster, Vorbild und vieles mehr würden die Betreuungskräfte Tag für Tag dazu beitragen, dass Kinder zu fröhlichen und verantwortungsvollen Menschen heranwachsen können und auf ihrem spannenden Weg in das Leben professionell begleitet werden. Die Begleitung der Jüngsten in den ersten Lebensjahren sei für die Gesellschaft eine sehr wichtige soziale Aufgabe, die hohe Anerkennung und Wertschätzung erfahren müsse, lobte Humke. Gemeinsam mit dem Koordinator der Qualitätsoffensive, Ingmar Everding, der auf den Tag der Kinderbetreuung aufmerksam geworden war, besuchte Humke alle Kitas im Auetal und überreichte rund 40 Rosen.

 

Autorin: Kerstin Lange 

Quelle: http://www.schaumburger-zeitung.de/, Artikel vom 14.05.2018

2017

Qualitätsoffensive wird fortgeführt

Die Qualitätsoffensive in den Kitas in Rinteln, Hessisch Oldendorf und dem Auetal wird fortgesetzt.

Der neue Koordinator, Ingmar Everding, hat seine Arbeit aufgenommen.

ROLFSHAGEN. „Qualität im Dialog“ (QiD) heißt die Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal. In Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung in Hannover wurde in den Jahren 2011 bis 2013 ein Qualitätsentwicklungskonzept im Dialog mit allen Beteiligten entwickelt, dass weiter fortgeführt wird.

Koordiniert wurde das Projekt in den vergangenen drei Jahren von Denise Fischer, die inzwischen andere Aufgaben übernommen hat. Ihr Nachfolger, Ingmar Everding, hat sich jetzt, im Familienzentrum (FamZ) in Rolfshagen, den Vertretern der beteiligten Kitas vorgestellt.

Der 31-Jährige kommt aus Bad Eilsen, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Ingmar Everding ist gelernter Erzieher, hat zwei Jahre lang den Hort in Bad Eilsen geleitet und dann ein Studium der Sozialen Arbeit und Religionsgemeinde-Pädagogik absolviert. „Vier Jahre lang habe ich als Diakon in Luhden gearbeitet, doch jetzt wollte ich die Gelegenheit nutzen und zurück kehren an die Wurzeln des Erziehers“, erklärt Everding. Durch seine Leitungserfahrung hat sich Everding selbstverständlich auch mit Qualität in Kitas beschäftigt. „Das ist ein nicht endender Prozess“, so der Pädagoge, der jetzt für 30 Wochenstungen als Koordinator der Qualitätsoffensive tätig ist und sein Büro im FamZ in Rolfshagen hat. „Allerdings werde ich dort nicht so häufig anzutreffen sein, denn ich bin für 27 Kitas in dem Bereich zuständig und werde dort so oft wie möglich sein“, erklärt Everding. Gespräche mit den Kita-Leitungen, Dienstbesprechungen will der 31-Jährige besuchen, Ideen und Strukturen geben, für die Kollegen da sein und sie unterstützen.

„Ich möchte die gute Arbeit meiner Vorgängerin Denise Fischer fortsetzen“, so Everding.

Entwicklungen im Kita-Bereich müssten ständig überprüft werden. „Die Anforderungen verändern sich, auch durch die Flüchtlinge oder die Inklusion“, weiß der Pädagoge, der auch die Qualität der Kitas aus Kindersicht einbringen möchte. „Die Beteilig